Regis­ter­mo­der­ni­sie­rung als struk­tu­relles Bin­de­glied der föde­ralen OZG-Umsetzung

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Mit dem Regis­ter­mo­der­ni­sie­rungs­ge­setz hat der IT-Pla­­nungsrat das Ziel­bild für eine föde­rale Regis­ter­land­schaft vor­ge­geben. Regis­ter­füh­rende Behörden, wie das BVA, ent­wi­ckeln dazu inter­ope­rable Regis­ter­an­wen­dungen und ‑struk­turen nach „Once-Only“-Prinzip und folgen so den Umset­zungs­vor­gaben des Online­zu­gangs­ge­setzes (OZG).

Regis­ter­an­wen­dungen, als spe­zia­li­sierte Fach­ver­fahren, bün­deln dazu merk­mals­gleiche Daten­be­stände in Form struk­tu­rierter Ver­zeich­nisse. Sie sind not­wen­dige Infor­ma­ti­ons­grund­lage für Ver­wal­tungs­leis­tungen, die mit­tels imple­men­tierter Fach­logik behör­den­in­terne Geschäfts­pro­zesse als auch dar­über abzu­bil­dende Nut­zungs­sze­na­rien für die Bürger:innen bereitstellen.

Mit Ziel­set­zung OZG folgt daraus, dass sich Nutzer:innen ledig­lich einmal gegen­über einer Ver­wal­tungs­leis­tung authen­ti­sieren und bereits erfasste Basis­daten nicht erneut ein­geben müssen („Once-Only“) – unab­hängig davon, in wel­chem Bun­des­land sie sich befinden und welche der 575 geplanten OZG-Leis­­tungen (LeiKa) sie beanspruchen.

Bestand­teile der Regis­ter­mo­der­ni­sie­rung (Quelle: nach BMI)

Die Regis­ter­mo­der­ni­sie­rung bedingt damit eine sichere föde­rale tech­ni­sche Infra­struktur, auf deren Basis die hete­ro­gene Regis­ter­land­schaft stan­dar­di­siert und inter­ope­rabel, bspw. nach Register Fac­tory, aus­ge­staltet wird.

Nach SDG-Ver­­or­d­­nung nimmt die euro­päi­sche Anschluss­fä­hig­keit unter Ein­bezug „Digi­taler Iden­ti­täten“ dabei eine wei­tere Kom­ple­xi­täts­stufe ein.

Mit Inte­gra­tion des SAFE-Ser­­vice­­­konto in unsere Regis­ter­lö­sungen kommt Wes­ter­nacher Solu­tions auch diesem Anspruch bereits nach.

Regis­ter­an­wen­dungen, wie bspw. ZTR, sind XÖV-kom­­pa­­tible SOA-Blau­­­pausen für eine OZG-kon­­forme Ver­wal­tungs­di­gi­ta­li­sie­rung. Durch Inte­gra­tion von (Open­­Data-) Quer­schnitts­kom­po­nenten nach Archi­tek­tur­richt­linie des Bundes tragen wir so zu einer zukunfts­wei­senden Ver­wal­tung bei. Mit dem vom IT-Pla­­nungsrat unter­stützten SAFE-Stan­­dard ent­spricht auch unser Iden­ti­täts­ma­nage­ment nach eIDAS den OZG-Ansprü­chen unter Wah­rung des Daten­schutzes nach DSGVO.

Joa­chim Schäfer // Geschäfts­be­reichs­leiter eGo­vernment // Wes­ter­nacher Solutions

Bun­des­weit exis­tieren ca. 380 Register, wie bspw. das Natio­nale Waf­fen­re­gister, Mel­de­re­gister, Aus­län­der­zen­tral­re­gister. Nicht nur die Corona-Pan­­demie hat jedoch gezeigt, dass zukünftig ggf. neue Register erfor­der­lich sind (bspw. Impf­re­gister, Iden­ti­täts­da­ten­abruf), um sich geän­derten Rah­men­be­din­gungen anzu­glei­chen. Neben Ser­vice­stan­dards, wie „Once-Only“, spielt dabei auch das „Einer-für-Alle-Prinzip“ (EfA) wei­terhin eine wich­tige Rolle in der Gover­nance zum Föde­ralen Infor­ma­ti­ons­ma­nage­ment (FIM) bzw. einer abge­stimmten Umset­zungs­struktur nach Onlinezugangsgesetz.

Pro­­­jekt-Refe­­renzen

Janina Faist // Team-Assistentin

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